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Unabhängige Expertenkommission nimmt ihre Arbeit auf

Unabhängige Expertenkommission nimmt ihre Arbeit auf © Kommunikation Land Steiermark/Streibl
Unabhängige Expertenkommission nimmt ihre Arbeit auf
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Unabhängige Expertenkommission nimmt ihre Arbeit auf © Kommunikation Land Steiermark/Leiß
Unabhängige Expertenkommission nimmt ihre Arbeit auf
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Vorkommnisse am LKH Graz Süd-West, Standort Süd: 

Unabhängige Expertenkommission nimmt ihre Arbeit auf

Landesrat Mag. Christopher Drexler hat eine Unabhängige Expertenkommission zusammengestellt, um für eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse am Landeskrankenhaus Graz Süd-West, Standort Süd zu sorgen. Die Kommission hat sich heute, Freitag, 10. August 2018, konstituiert.

Die nächsten Schritte sollen ein Zusammentreffen mit der Leitung sowie in weiterer Folge mit der Personalvertretung des LKH Graz Süd-West, Standort Süd sein. Die Kommissionsmitglieder wollen zudem das vertrauliche Gespräch mit Pflegerinnen und Pflegern suchen. Bis zum Jahresende wird die Kommission einen ersten Bericht vorlegen, aus dem auch die weitere Vorgangsweise ab diesem Zeitpunkt hervorgehen soll.

Landesrat Mag. Christopher Drexler: „Es ist uns gelungen, eine Kommission zu bilden, die sich mit viel Empathie und Hingabe den Vorfällen am LKH Graz Süd-West, Standort Süd widmet. Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen für die Personen, die dieses drastische Fehlverhalten begangen haben, wurden sofort gezogen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das ist für mich Standard. Darüber hinaus wird sich die Unabhängige Expertenkommission unter der Leitung von Altbürgermeister Alfred Stingl tiefgehend mit den Vorfällen auseinandersetzen. Sie wird beleuchten, wie für die Patientinnen und Patienten Verbesserungen erreicht werden können und was für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getan werden kann, um sie in ihrem fordernden Tätigkeitsfeld zu unterstützen."

Altbürgermeister Alfred Stingl: „Es geschieht so viel Gutes für die Menschen in unseren Spitälern und Pflegeheimen. Das darf nicht durch untragbares individuelles Fehlverhalten überschattet werden. Bei unserer Arbeit in der Kommission müssen wir uns in erster Linie der Frage zuwenden, wie wir die Pflege gerade in so schwierigen Bereichen wie der Alterspsychiatrie unterstützen können, um den Patientinnen und Patienten ein menschlicheres Leben zu ermöglichen. Wir wollen uns mit den Fragen beschäftigen, die hinter den Vorkommnissen stehen. Etwa, wie es zu so einem Gewaltpotenzial kommen kann. Wir wollen Modelle finden, die wir Herrn Landesrat Drexler vorschlagen werden."

„Ich will volle Transparenz, lückenlose Aufklärung und vor allem ein Lernen für die Zukunft. Dabei zähle ich auf die Kommission, dass wir mit ihrer Hilfe im Interesse der Menschen für noch mehr Qualität in der Pflege sorgen können", betont Landesrat Mag. Christopher Drexler.

Der Kommission gehören neben ihrem Vorsitzenden Altbürgermeister Alfred Stingl Generaloberin Mutter Buonaventura Holzmann (Elisabethinen Graz), Dr. Johannes Koinig (Stellvertretender Geschäftsführer Gesundheitsfonds Steiermark), Prim.a Dr.in Christa Rados (Abteilungsvorständin im Landeskrankenhaus Villach und Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie), Dr. Erwin Schwentner (Senatspräsident des OLG i.R.), Mag.a Renate Skledar (PatientInnen- und Pflegeombudsfrau) und Mag.a Ingrid Tscherner (Richterin am Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz) an.

Michael Eisner
Pressesprecher
Büro Landesrat Mag. Christopher Drexler
Tel.: 0316 877 4471, Mobil: 0676 8666 4471
Mail: michael.eisner@stmk.gv.at

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