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Schulbuffet OK | Podiumsdiskussion

Graz, ORF Landesstudio, 17.April 2013

LR Kristina Edlinger-Ploder, Musiker und Schulbuffet OK Unterstützer Marco Angelini, Mag. Sasha Walleczek und Mag. Katharina Schradt.jpg © Oliver Wolf
LR Kristina Edlinger-Ploder, Musiker und Schulbuffet OK Unterstützer Marco Angelini, Mag. Sasha Walleczek und Mag. Katharina Schradt.jpg
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LR Kristina Edlinger-Ploder, Musiker und Schulbuffet OK Unterstützer Marco Angelini, Mag. Sasha Walleczek und Mag. Katharina Schradt © Oliver Wolf
LR Kristina Edlinger-Ploder, Musiker und Schulbuffet OK Unterstützer Marco Angelini, Mag. Sasha Walleczek und Mag. Katharina Schradt
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Mag. Sasha Walleczek, Mag. Katharina Schradt, Michael Paukowitsch, Martina Ehrenhöfler, LR Kristina Edlinger-Ploder und Mag. Heimo Hirschmann © Oliver Wolf
Mag. Sasha Walleczek, Mag. Katharina Schradt, Michael Paukowitsch, Martina Ehrenhöfler, LR Kristina Edlinger-Ploder und Mag. Heimo Hirschmann
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Graz, 17.April 2013 „Schaut gut aus, riecht gut und schmeckt gut", das sind die Kriterien für ein Schulbuffet, das auf Akzeptanz stoßt. Land Steiermark, Landesschulrat und Styria vitalis arbeiten mit Schulen an neuen Standards für das Schulbuffet. Auch Bei SchülerInnen setzt ein Umdenken ein.

Bei der Podiumsdiskussion im ORF Landesstudio Steiermark haben sich über 100 SchülerInnen im Publikum, sowie Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, Ernährungsberaterin Sasha Walleczek, Katharina Schradt von Styria vitalis, Martina Ehrenhöfler, Buffetbetreiberin aus dem BG/HAK Fürstenfeld, Heimo Hirschmann, Direktor des Herta Reich Gymnasiums Mürzzuschlag sowie der steirische Landesschülervertreter Michael Paukovitsch eingefunden und das Thema „Schulbuffet" an steirischen Schulen diskutiert.
Bekanntlich sind Unterrichten und Lernen anspruchsvolle Tätigkeiten, die für SchülerInnen und LehrerInnen, welche einen Großteil des Tages in der Schule verbringen, kräfteraubend sein können und die Energiespeicher leeren. Das von Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder initiierte Projekt „Schulbuffet o.k." setzt hier an und hat es sich zum Ziel gemacht das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu verbessern. Für die Projektkoordinatorin bei Styria vitalis, Katharina Schradt, ist es von großer Bedeutung, mit der Plattform „Schulbuffet o.k." und unterschiedlichste Interessensvertretungen unter Einbeziehung von 19 Pilotschulen langfristig im Rahmen dieses Projektes etwas zu bewegen, um einen flächendeckenden Erfolg für eine akzeptierte und dennoch gesündere Ernährung an höheren Schulen zu erreichen.
Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder hat dieses Projekt initiiert: „Ernährung und Bewegung sind Grundelemente des Lebens und bestimmen elementar, wieviel gesunde Lebensjahre uns beschieden sein werden. Dort wo wir Verantwortung übernehmen - und in den Schulen haben wir diese - müssen wir uns auch darum bemühen, gesunde Lebensmittel als die bessere Alternative anzubieten."
Was ein gesundes Angebot konkret bedeutet, erklärte Sasha Walleczek, ihreszeichens Ernährungstherapeutin, einfach mit dem Wort „Vielfalt - Kohlenhydrate, Eiweiß sowie Obst und Gemüse sollte jede Jause in sich vereinen." Walleczek weist auf die Wichtigkeit hin, bereits im Kindesalter eine gesunde Lebensweise zu vermitteln und die Kindern frühzeitig an eine gesündere Lebensweise zu gewöhnen.
Wie eine gesunde Jause in der Praxis aussehen kann, zeigte Martina Ehrenhöfler, Buffetbetreiberin des BG/HAK Fürstenfeld, eindrucksvoll und bereitete gleich in der Live-Diskussion einen frischen Bärlauchaufstrich auf Vollkornbrot zu. Außerdem wiederlegte sie das Vorurteil, dass die Zubereitung gesunder Speisen viel Zeit und Geld kosten. Bestes Beispiel hierfür ist ihr eigens Schulbuffet, welches mit zwei Mitarbeiterinnen 800 SchülerInnen und 100 LehrerInnen täglich mit einem reichhaltigen und gesunden Jausenangebot verwöhnt.
Heimo Hirschmann, Direktor am „Herta Reich - Gymnasium Mürzzuschlag", sieht die Kunst bei der Umstellung auf ein gesundes Schulbuffet in der Verknüpfung der wirtschaftlichen Interessen des Schulbetreibers mit den gesundheitlichen Anliegen der Schulen. Auch die Wünsche der SchülerInnen in Mürzzuschlag werden ernst genommen. So hat beispielsweise eine Schülergruppe frei nach ihren individuellen Wünschen zusammen mit dem örtlichen Bäcker ein Schulweckerl entworfen. Den Weg in Richtung gesundes Schulbuffet beabsichtigt er auch weiterhin zusammen mit allen Beteiligten zu gehen.
Dass das Bedürfnis nach gesunder und ausgewogener Ernährung auch die Schülerschaft erreicht hat,berichtete auch Landesschulsprecher Michael Paukovitsch. Trotz der nachwievor beliebten Süßigkeiten, Schnitzelsemmeln und Soft Drinks merkt man seiner Ansicht nach Veränderungen in den Schulen. Folgend der Ansicht „gesundes Essen macht attraktiv" entwickeln immer mehr SchülerInnen ein neues Bewusstsein in Hinblick auf eine gesunde Jause. Er betont abschließend, dass Schulen in der heutigen Zeit verstärkt auch einem Erziehungsauftrag nachkommen müssen, zu dem seiner Meinung nach auch der Bereich Ernährung zählt.

 

Den Mitschnitt zur TV-Diskussion finden Sie Externe Verknüpfung hier!