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Suchtkoordination des Landes Steiermark

Team

Suchtkoordinator
OAR Klaus Peter Ederer
Tel. 0316/877-4693
Fax: 0316/877-4698
Mail: klaus.ederer@stmk.gv.at

Referentin
FOI Juliane Cichy, MSc
Tel. 0316/877-4694
Fax: 0316/877-4698
Mail: juliane.cichy@stmk.gv.at

Referentin
AR Daniela Erkinger
Tel. 0316/877-6226
Fax: 0316/877-4698
Mail: daniela.erkinger@stmk.gv.at

Die Suchtkoordinationsstelle hat den Auftrag, das von der Steirischen Landesregierung  und dem Steiermärkischen Landtag (Beschluss Nr. 320/2, 13.12.2011) beschlossene Suchtkonzept „Die neue Steirische Suchtpolitik“ umzusetzen.
Oberstes Ziel der Suchthilfe Steiermark ist die Verhinderung bzw. Reduktion der gesundheitlichen und sozialen Schäden durch den Konsum von legalen und illegalen Substanzen und schädigendes Verhalten.
Zur Bewältigung der komplexen Probleme im Zusammenhang mit Sucht und Drogen sind ineinander greifende Strategien und Qualitäten zu entwickeln, um den Schaden für den Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft so gering wie möglich zu halten.

Dies geschieht durch effiziente Maßnahmen der Prävention, Behandlung und integrativen Rehabilitation,  die zielgruppenspezifisch abgestuft und flächendeckend durchgeführt werden.
Präventionsmaßnahmen werden im Rahmen umfassender Gesundheitsförderung verstanden und schaffen  ein förderliches, soziales Umfeld und ein Klima, welches es den Menschen ermöglicht, sich optimal zu entfalten.
Risikofaktoren für Einzelne und für bestimmte Bevölkerungsgruppen sind dabei ebenso zu beachten wie Qualitätsstandards.
Die Förderung all dieser Bemühungen umschließt auch eine auf den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Effizienz beruhende Verteilung von personellen, materiellen und finanziellen Ressourcen.

 Die „Neue Steirische Suchtpolitik“ lässt sich, stark verkürzt, in zehn Leitlinien darstellen:

  • Orientierung am Schadenspotenzial und an der tatsächlichen Problemlast von Substanzen oder Verhaltensweisen mit Suchtpotenzial.
  • Prävention durch strukturelle Maßnahmen in allen Politikfeldern.
  • Differenzierte Zielgruppenorientierung.
  • Inhaltliche Ausweitung der Suchtpolitik auf psychoaktive Medikamente, substanzungebundene Süchte und Verhaltensweisen sowie Produkte zur Optimierung der Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit.
  • Angebotssteuerung
  • Sicherstellung eines differenzierten und integrierten Hilfsangebots.
  • Öffnung der medizinischen und psychosozialen Regelversorgung für die Betroffenen.
  • Regionalisierung und wohnortnaher Ausbau der Suchthilfe.
  • Evidenzbasierte und aktive Suchtpolitik.
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